Als weltweit präsentes Luftfahrt-, Raumfahrt- und Verteidigungsunternehmen stehen unsere Kunden und Aktionäre für uns stets an erster Stelle. Denn die Kunden erwarten die versprochene Leistung, die Aktionäre die bestmögliche Investitionsrendite. Und diese Erwartungen sind nur mit kontinuierlicher Verbesserung – „Improvement“ – zu erfüllen.

Die EADS zieht stetig den größtmöglichen Nutzen aus den neuesten Technologien und entwickelt auf dieser Grundlage Produkte, die ihren Kunden echte Wettbewerbsvorteile bringen. Doch die ehrgeizigen Programme stellen den Konzern und seine Zulieferer vor operative Herausforderungen, was die Produktentwicklung und die dazugehörigen Herstellungsprozesse betrifft.

2005 haben die CEOs die operative Verbesserung zu einem Kernbestandteil ihrer langfristigen Strategie erhoben. Dazu stießen sie eine konzernweite Analyse potenzieller Verbesserungen der Betriebsabläufe an. Die Ziele lauteten: sicherstellen, dass die Termin-, Spezifikations-, Kosten- und Qualitätstreue der Programme optimal kontrolliert werden kann, und ermitteln, wie sich der konzernweite Austausch bewährter Best Practices fördern lässt.

In einer Zeit, da die Produktentwicklung zunehmend durch Innovationen beschleunigt wird und die Internationalisierung künftiges Wachstum fördert, sind optimierte betriebliche Prozesse wichtiger denn je. Als Technologieführer in Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung mit Produktionspartnern in allen Erdteilen braucht die EADS Betriebsabläufe auf Weltniveau.

Die langfristige Verbesserungsinitiative der EADS wird sich auf jene Schlüsselprozesse konzentrieren, die Konstruktion, Produktion und Beschaffung abdecken, insbesondere auf die Lieferkette und die Markteinführung neuer Produkte. Dabei wird sie an bestehende Programme anknüpfen und Kräfte auf Konzernebene bündeln, um die Mitarbeiter mit den nötigen Fähigkeiten für tatsächliche Verbesserungen ausstatten sowie modernste Verfahren und IT-Tools umsetzen zu können.

Hubschrauber von Typ AS350 (Foto)
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Hubschrauber von Typ AS350

Improvement“ –
eine strategische Priorität

Bessere operative Leistungen als Folge kosten-, qualitäts- und termintreuer Auslieferungen werden sicherstellen, dass die EADS von ihrem riesigen Auftragsbestand uneingeschränkt profitiert.

Erfolgreich mit bewährten Lösungen

Bei den Prozessen im Vorfeld von Produkteinführungen orientiert sich die EADS an Lösungen, die sich in anderen hoch technisierten Branchen durchgesetzt haben. Die Herausforderungen wachsen in dem Maße, wie die EADS bei der Produktentwicklung zunehmend auf ihre Hauptzulieferer angewiesen ist. Dabei genießt der Wandel unserer Unternehmenskultur Vorrang. Das bedeutet: Da die EADS immer öfter die Systemarchitektur und -integration verantwortet, arbeitet sie im Geiste echter Partnerschaft mit ihren Zulieferern zusammen. Hierzu ein paar Einzelheiten:

Die EADS ist in der Lage, modernste Verfahren und entsprechende IT-Lösungen an den Bedarf ihrer Lieferkette anzupassen. Diese auf ein weltweit führendes Leistungsniveau zu bringen bedeutet, dass neueste IT-Tools die in den Geschäftseinheiten bereits genutzten Werkzeuge ergänzen müssen. Erste Projekte, wie z.B. erweiterte Kundenumfragen oder das Programm „Black Belt“ zur Ausbildung interner Experten, fanden 2005 großen Anklang in den Geschäftsbereichen, und seitdem besteht rege Nachfrage nach operativer Unterstützung.

Route06

Bei Airbus lief im Rahmen des Kostensenkungsprogramms Route06 bereits eine ähnliche Optimierungsinitiative. Route06 zielte primär auf Kostensenkungen ab und führte gleichzeitig zu einer beträchtlichen Verschlankung und Optimierung der Organisationsstruktur und somit zu erheblich kürzeren Lieferzeiten. Zwischen 2003 und 2005 wurde die Zeitspanne von der Bestellung einer Single-Aisle-Maschine einschließlich aller Entscheidungen zu Triebwerken und Kabinenaufbau bis zur Auslieferung von neun auf sieben Monate verkürzt. Von den mit Route06 gesammelten positiven Erfahrungen können nun auch Optimierungsinitiativen anderer Konzernbereiche profitieren.

Ein weiteres Beispiel ist der Geschäftsbereich Verteidigungs- und Sicherheitssysteme: Er hatte 2004 eine umfangreiche Initiative zum Thema Programm- und Risikomanagement (GlossarPRM) angestoßen, die darauf abzielt, diese Kernkompetenzen und die damit verbundenen Verfahren dauerhaft zu verbessern. Auch bei diesem Programm wird die konzernweite Umsetzung erwogen.



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