Forschungs- und Entwicklungskosten
Gemäß IAS 38 „Immaterielle Vermögenswerte“ untersucht der EADS-Konzern (der „Konzern“) seit 2003, ob die produktbezogenen Entwicklungskosten die Voraussetzungen für eine Aktivierung als selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte erfüllen. Dabei werden die Ansatzkriterien strikt angewendet. Es werden daher alle Forschungs- und Entwicklungskosten, die nicht die Kriterien des IAS 38 erfüllen, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung aufwandswirksam erfasst.
Laufende und abgeschlossene Forschungs- und Entwicklungsprogramme wurden dahingehend untersucht, inwieweit Ausgaben in der Entwicklungsphase dieser Programme die Ansatzkriterien von IAS 38 möglicherweise erfüllen. Als Folge des Übergangs zu IAS 38 im Jahr 2003 aktivierte die EADS produktbezogene Entwicklungskosten in Höhe von Mio. € 4 als selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte. Im Jahr 2004 wurden Mio. € 165 zusätzlich als produktbezogene Entwicklungskosten gemäß IAS 38 aktiviert, davon Mio. € 152 für das A380-Programm. Im Jahr 2005 wurden zusätzlich Mio. € 293 als produktbezogene Entwicklungskosten gemäß IAS 38 in der konsolidierten Bilanz aktiviert, davon betreffen weitere Mio. € 259 das Airbus A380-Programm.
