
Der Umsatz stieg um 15 Prozent auf € 39,4 Milliarden, unterstützt von Wachstum in allen Geschäftsbereichen, insbesondere Airbus, Eurocopter und Astrium.

Das EBIT belief sich auf € 399 Millionen. Es wurde erheblich belastet durch die finanziellen Auswirkungen der A380-Verzögerungen und der Schwäche des US-Dollars, Kosten im Zusammenhang mit der A350, höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sowie Verluste bei EADS Sogerma.

Das Konzernergebnis in Höhe von € 99 Millionen oder € 0,12 je Aktie folgt im Wesentlichen der EBIT-Entwicklung.

Der Free Cashflow erreichte mit € 2 Milliarden ein erneut hohes Niveau. Die unvorteilhafte Entwicklung des Nettoumlaufvermögens (Working Capital) konnte durch die verstärkte Veräußerung von Kundenfinanzierungsforderungen ausgeglichen werden.

Die Nettoliquidität in Höhe von € 4,2 Milliarden spiegelt die Übernahme des 20-Prozent-Anteils von BAE Systems an Airbus (€ 2,75 Milliarden) sowie Dividendenzahlungen wider. Bereinigt um den Einmal-Effekt für den Airbus- Anteil verbesserte sie sich weiter.

Im Verteidigungsgeschäft erzielte das Unternehmen erstmals einen Umsatz von € 10 Milliarden, vor allem infolge höherer Umsätze in den Geschäftsbereichen Militärische Transportflugzeuge, Verteidigung und Sicherheit sowie bei Astrium und Eurocopter.

Ende 2006 verfügte die EADS über einen Auftragsbestand von € 262,8 Milliarden. Der Anstieg erfolgte trotz einer Anpassung um € 17 Milliarden infolge eines unvorteilhafteren €/US$-Wechselkurses.

Der Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft der EADS erreichte zum 31. Dezember 2006 einen Wert von € 52,9 Milliarden. Gründe dafür waren der Durchbruch auf dem amerikanischen Markt und ein umfassenderes Produktportfolio.

Mit Blick auf die Zukunft investierte die EADS mehr als sechs Prozent ihres Umsatzes in F&E. Damit wollen wir wettbewerbsfähig und an der Spitze der technologischen Entwicklung bleiben.

Vorwiegend bedingt durch das Wachstum bei Airbus und Eurocopter nahm die Belegschaft der EADS im Jahr 2006 um 3 Prozent auf insgesamt 116.805 Mitarbeiter zu.
