Die Beschränkung der Auswirkungen auf die Umwelt durch den Betrieb hängt sehr stark vom Geschäft ab. Die Berücksichtigung von Umweltaspekten im Rahmen der Konzerntätigkeit fällt in den Verantwortungsbereich der Geschäftseinheiten und Standorte. Zudem wird jede Geschäftstätigkeit der EADS von den Behörden streng kontrolliert und geprüft, sowohl hinsichtlich des Herstellungsprozesses als auch der Produktzertifikation. In zunehmendem Maße verlangen die Kunden, aus dem zivilen Bereich sowie Regierungen, die Berücksichtigung von Umweltkriterien in ihren Spezifikationen.

Viele Geschäftsbereiche und -einheiten der EADS haben Umweltmanagementsysteme erfolgreich eingeführt und arbeiten an der laufenden Verbesserung der Umweltperformance ihrer jeweiligen Produkte.

Zudem erfolgte eine Koordination auf Unternehmensebene, um die periodische Überprüfung von Leistungen der Gruppe im Umweltschutz zu implementieren und eine gegenseitige Befruchtung der Best Practice zu fördern und um neue relevante regulatorische Rahmenbedingungen, die für die Gruppe zur Anwendung kommen könnten, vorwegzunehmen.

Gegenwärtig liegt die Umweltberichterstattung auf Gruppenebene in der Verantwortung des CQO. Die Informationen basieren auf Netzwerken, die bereits in den Gründungsunternehmen der EADS bestehen. Um die Effizienz der Umweltpolitik zu steigern, Richtlinien und entsprechende Aktionspläne zu definieren sowie einen Ausblick zu ermöglichen, entschied sich die EADS für eine weitere Entwicklung eines Umweltnetzwerks, das von Gruppenunternehmen, die im Management von Umweltfragen führend sind, koordiniert wird. So sind insbesondere die meisten Standorte der EADS in Europa jetzt ISO14001-zertifiziert, was eine solide Grundlage für die Entwicklung eines erweiterten Umweltansatzes der Gruppe bildet.

Innerhalb der Branche beteiligt sich die EADS bereits an Umweltschutzgruppen von Industrieorganisationen wie GIFAS in Frankreich, BDLI in Deutschland und der SBAC in Großbritannien. So hat zum Beispiel ein Airbus-Vertreter den Vorsitz im Umweltausschuss der GIFAS. Die EADS und Eurocopter sind ebenfalls in diesem Ausschuss vertreten. Im Jahr 2005 hat der Ausschuss ein rechtlich-regulatives Beobachtungssystem zum Wohle der Branche definiert und implementiert. Mit der Absicht die Kommunikation innerhalb der Branche zu verbessern, hat der Ausschuss 2006 eine Bestandsaufnahme von Best Practice der Branche veranlasst, um diese zu fördern.

Auf europäischer Ebene hat Airbus den Vorsitz des Umweltausschusses der ASD inne.

Auf weltweiter Ebene ist die ASD das europäische Mitglied der ICCAIA (International Coordination Council for Aerospace Industries Association). Der stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses (Aircraft Noise & Engine Emissions) der ICCAIA ist ein Vertreter von Airbus, der gemäss den Verordnungen der ICCAIA 2010 automatisch Vorsitzender wird.