Die folgende Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für den Zeitraum vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007.
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(in Mio. €) |
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Stand zum 31. Dezember 2006 |
13.152 | ||
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Veränderungen der versicherungsmathematischen gewinne und Verluste |
435 | ||
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Accumulated other comprehensive income |
121 | ||
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davon aus Unterschiedsbeträgen aus Währungsumrechnungen |
(196) | ||
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Periodenergebnis |
(437) | ||
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Barauszahlung an die Aktionäre der EADS N.V./Dividendenzahlungen an Minderheitsgesellschafter |
(98) | ||
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Kapitalerhöhung |
48 | ||
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Erwerb eigener Anteile |
0 | ||
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Aktienbasierte Vergütung (IFRS 2) |
48 | ||
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Veränderung bei Anteilen in Fremdbesitz(1) |
(94) | ||
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Stand zum 31. Dezember 2007 |
13.175 | ||
Der Anstieg des Konzern-Eigenkapitals im Jahr 2007 ergibt sich im Wesentlichen aus (i) der Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die sich wiederum hauptsächlich aus versicherungsmathematischen Gewinnen aus der Beteiligung an den Pensionsplänen von BAE Systems in Großbritannien ergeben und (ii) Veränderungen im Accumulated Other Comprehensive Income („AOCI“). Diese wurden teilweise kompensiert durch den Nettoverlust der Periode, die Barausschüttung an die Aktionäre und Dividendenzahlungen an Minderheitsgesellschafter während des Jahres sowie die Veränderung bei den Anteilen in Fremdbesitz ausgeglichen. Nachstehend wird das AOCI und seine Auswirkungen auf das konsolidierte Eigenkapital erläutert. Zur Erörterung der anderen das konsolidierte Eigenkapital betreffenden Einzelpositionen wird verwiesen auf die Erläuterungen zur Konzernbilanz (IFRS) – Anmerkung 20 „Eigenkapital“.
Im Jahr 2007 erhöhte sich das AOCI um € 121 Mio. Die Veränderung des AOCI ist zurückzuführen auf die am Jahresende positive Entwicklung der Marktbewertung (nach Berücksichtigung von latenten Steuern) des Teils des EADS-Sicherungsportfolios, der gemäß IAS 39 als Cashflow-Hedge Accounting qualifiziert ist.
Auswirkung von IAS 39 auf das AOCI
Zum 31. Dezember 2007 belief sich der Nominalbetrag des ausstehenden Portfolios von Sicherungsinstrumenten, die gemäß IAS 39 als Sicherungsgeschäfte qualifizieren („Cashflow-Hedges”), auf ca. US$ 51,3 Mrd., die gegenüber dem Euro und dem britischem Pfund gesicherte wurden. Die Marktbewertung des EADS-Cashflow-Sicherungsportfolios zum Jahresende führte auf Basis eines €/US$-Stichtagskurses von 1,47 zu einer positiven Bewertungsänderung im AOCI in Höhe von € 0,4 Mrd. gegenüber dem 31. Dezember 2006. Im Vergleich dazu ergab sich zum 31. Dezember 2006 auf Basis eines €/US$-Stichtagskurses von 1,32 eine positive Bewertungsänderung im AOCI in Höhe von € 1,2 Mrd. gegenüber dem 31. Dezember 2005.
Positive Marktwerte (vor Steuern) von Cashflow-Hedges werden unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen, während negative Marktwerte (vor Steuern) von Cashflow-Hedges in den Verbindlichkeiten für Finanzinstrumente enthalten sind. Veränderungen der Marktwerte von Cashflow-Hedges zum Jahresende werden als Anpassung des AOCI bilanziert. Diese Anpassungen des AOCI erfolgen abzüglich der entsprechenden Änderungen der aktiven latenten Steuern (für Cashflow-Hedges mit negativer Marktbewertung) bzw. der passiven latenten Steuern (für Cashflow-Hedges mit positiver Marktbewertung).
Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung der Cashflow-Hedges im AOCI über die letzten 3 Jahre (in Mio. €).
Aufgrund der positiven Veränderung in der Marktbewertung des Cashflow-Hedge-Portfolios im Jahr 2007 stieg der Marktwert des im AOCI abgebildeten Nettovermögens von € 5,0 Mrd. im Jahr 2006 auf € 5,1 Mrd. im Jahr 2007. Der Steuereffekt von € 0,1 Mrd. darauf erhöhte die im Zusammenhang mit dem AOCI stehenden passiven latente Steuer zum 31. Dezember 2007 auf € 1,6 Mrd.
Auswirkung von Unterschiedsbeträgen aus Währungsumrechnungen im AOCI
Die negativen Auswirkungen im Jahr 2007 auf das AOCI aus Unterschiedsbeträgen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € (196) Mio. beruhen auf den negativen Effekten (€ (168) Mio.) aus der Verschmelzung von Airbus Groupement d’intérêt économique („Airbus GIE“) (ein in US-Dollar bilanzierendes Unternehmen) mit Airbus S.A.S (ein in Euro bilanzierendes Unternehmen) sowie den negativen Effekten des schwachen Dollarkurses. Vor der Verschmelzung wurden die Transaktionen der Airbus GIE, mit Ausnahme der durch Finanzinstrumente gesicherten Geschäfte, mit den Wechselkursen der Periode umgerechnet. Seit dem 1. Januar 2004 werden frühere Transaktionen der ehemaligen Airbus GIE unter Verwendung der historischen Umrechnungskurse bilanziert. Als Konsequenz führen die früheren Transaktionen der ehemaligen Airbus GIE zu keinen zusätzlichen Effekten aus der Währungsumrechnung im Eigenkapital mehr. Die zum 31. Dezember 2003 im Eigenkapital ausgewiesenen Effekte aus Währungsumrechnung aus nichtmonetären Bilanzposten, die sich auf Geschäfte beziehen, die nach dem 1. Januar 2004 ausgeführt werden (im Wesentlichen die Lieferung von Flugzeugen), werden schrittweise gemäß dieser Auslieferungen ergebniswirksam aufgelöst. Siehe „Wichtige Erläuterungen zu Bilanzierung, Richtlinien und Bewertungsentscheidungen – Währungsumrechnung“.

