Einleitung
Die Geschäftspolitik des Konzerns ist es, jederzeit einen ausreichenden Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zu halten, um derzeitigen und zukünftigen Verpflichtungen nachkommen zu können und um eine vorteilhafte Krediteinstufung aufrechtzuerhalten. Der Konzern realisiert dieses Ziel mit der:
- Einführung von Maßnahmen zur Generierung von Cashflow;
- Entwicklung und Pflege des Zugangs zu den Kapitalmärkten; und
- Beschränkung der Risiken aus der Kundenfinanzierung.
EADS profitiert von einem hohen Bestand an liquiden Mitteln. Zum 31. Dezember 2007 wies das Unternehmen konsolidierte Bruttobarmittel in Höhe von € 11,8 Mrd. aus, einschließlich Wertpapieren in Höhe von € 4,3 Mrd. Die Liquidität wird zudem durch eine syndizierte Absicherungsfazilität von € 3,0 Mrd. gestützt. In Summe belaufen sich die finanziellen Verbindlichkeiten (kurz- und langfristig) zum 31. Dezember 2007 auf € 4,8 Mrd.
EADS ermittelt die Nettoliquidität des Konzerns als Unterschied aus (i) Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und Wertpapieren und (ii) finanziellen Verbindlichkeiten (wie in der Konzernbilanz ausgewiesen). Die Nettoliquidität betrug zum 31. Dezember 2007 € 7,0 Mrd. Die Faktoren, die sich auf den Zahlungsmittelbestand der EADS und somit das Liquiditätsrisiko auswirken, werden nachstehend erläutert.
