EADS

optimiertes Drucken


Finanzbericht und Corporate Governance

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

(in Mio. €)

31. Dezember 2007

31. Dezember 2006

 

 

 

Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
(siehe Anm. 22 b))

4.517

5.747

Rückstellung für aufgeschobene Vergütung
(deferred compensation) (siehe Anm. 22 a))

151

136

Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

4.668

5.883

Sonstige Rückstellungen (siehe Anm. 22 c))

7.765

6.580

Gesamt

12.433

12.463

davon langfristig

8.055

8.911

davon kurzfristig

4.378

3.552

Hinsichtlich der retrospektiven Änderung beim Ausweis der „Sonstigen Rückstellungen“ (€ (152) Mio. in langfristig und € (79) Mio. in kurzfristig) und der damit verbundenen Umgliederung von den „Finanzinstrumenten“ zu den „Sonstigen Verbindlichkeiten“ siehe Anmerkung 2 „Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungsmethoden“.

Zum 31. Dezember 2007 und 2006 weisen € 4.382 Mio. bzw. € 5.602 Mio. der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und € 3.673 Mio. bzw. € 3.309 Mio. der sonstigen Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

a) Rückstellung für aufgeschobene Vergütung (deferred compensation)

Dieser Betrag stellt die Verpflichtung dar, die entsteht, wenn ein Arbeitnehmer einen Teil seines Bonusses oder seine ganze variable Vergütung in einen gleich hohen Anspruch auf aufgeschobene Vergütung umwandelt.

b) Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Konzern-Mitarbeiter erhalten nach Eintritt in den Ruhestand Pensionszahlungen entsprechend der bestehenden Pensionszusagen. Deren Inhalt richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten derjenigen Länder, in denen der Konzern tätig ist.

Dabei erfolgen in Frankreich die Pensionszahlungen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen auf Basis der Beschäftigungszeit.

In Deutschland besteht ein Pensionsplan (P3) für leitende und nicht leitende Mitarbeiter. Unter diesem Plan erbringt der Arbeitgeber während der Dienstzeit Beiträge in Abhängigkeit des Gehalts im Jahr der Beitragszahlung und der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen. Diese Beiträge werden in Bausteine umgewandelt, die am Jahresende Teil der Pensionsrückstellung werden. Die Gesamthöhe der Leistungen wird als ein Karrieredurchschnitt über die gesamte Dienstzeit ermittelt.

Bestimmte Arbeitnehmer, die nicht durch den neuen Plan erfasst werden, erhalten Pensionsleistungen auf der Grundlage des Verdienstes des letzten Jahres oder eines Durchschnitts der letzten drei Jahre der Beschäftigung. Für einige leitende Angestellte ermitteln sich die Leistungen in Abhängigkeit vom letzten Gehalt bei Renteneintritt und der Dauer der Zugehörigkeit zum Kreis der leitenden Angestellten. In Q4 2007 führte EADS ein Contractual Trust Arrangement (CTA) für ihre Pensionsverpflichtungen ein. Die Struktur basiert auf einer bilateralen Treuhandvereinbarung. Die Vermögenswerte, die an das CTA übertragen werden, qualifizieren als Planvermögen gemäß IAS 19.

In Großbritannien beteiligt sich EADS an verschiedenen treuhändisch verwalteten, über Fonds finanzierten Pensionsplänen zu Gunsten nicht leitender und leitender Angestellter, für die BAE Systems der primäre Arbeitgeber ist. Diese Versorgungspläne erfüllen die Definition leistungsorientierter, gemeinschaftlicher Pläne mehrerer Arbeitgeber nach IAS 19 „Leistungen an Arbeitnehmer“. Airbus UK und MBDA UK sind die wesentlichen Beteiligungen der EADS, bei denen Arbeitnehmer an diesen Versorgungsplänen der BAE Systems in Großbritannien teilnehmen, auch nach der Akquisition des 20%igen Minderheitsanteils von BAE Systems am 13. Oktober 2006. Auf Grund der Vereinbarung über Pensionspläne in Großbritannien zwischen EADS und BAE Systems sowie einer Änderung in der britischen Rentengesetzgebung, die im April 2006 in Kraft getreten ist, werden die an den Versorgungsplänen beteiligten Airbusmitarbeiter in Großbritannien auch weiterhin Mitglieder der BAE Systems Versorgungspläne bleiben.

Im Allgemeinen wird vom Treuhänder – in Abhängigkeit von der Finanzierungslage der betreffenden Pensionspläne – die Höhe der von den einzelnen teilnehmenden Arbeitgebern zu leistenden Zuführungen bestimmt, um die Versorgungspläne angemessen zu finanzieren. Die verschiedenen britischen Versorgungspläne, an denen EADS Gesellschaften beteilgt sind, sind derzeit unterfinanziert. BAE Systems hat mit den Treuhändern verschiedene Maßnahmen vereinbart, um die Unterdeckung auszugleichen. Diese beinhalten (i) Aufstockung der regelmäßigen Zuführungsbeträge für aktive Mitarbeiter, deren Höhe über dem liegt, was für eine ausgeglichene Finanzierungssituation notwendig wäre und (ii) zusätzliche Beiträge des Arbeitgebers.

Durch die vertraglichen Vereinbarungen zwischen EADS und BAE Systems sind die Beiträge der EADS zum wichtigsten Versorgungsplan („Main Scheme“) betragsmäßig für einen vereinbarten Zeitraum (Airbus UK: bis Juli 2011; MBDA UK: bis Dezember 2007) begrenzt. Die vereinbarte Höhe übersteigende Beiträge werden von BAE Systems bezahlt. Dadurch ist EADS während des vereinbarten Zeitraums der Beitragsbegrenzung weder Erhöhungen der regelmäßigen Zuführungen aus der Unterdeckung der Pläne noch weiteren Zuzahlungen ausgesetzt. Auch nach Ablauf der Beitragsbegrenzung schaffen die einmaligen Finanzierungsvereinbarungen zwischen BAE Systems und EADS eine Ausgangslage für EADS, die, abweichend von den üblichen britischen gemeinschaftlichen Plänen mehrerer Arbeitgeber, die von Airbus UK und MBDA UK zu leistenden regelmäßigen Beiträge auf Sätze begrenzt, die von allen teilnehmenden Arbeitgebern zu entrichten sind.

Aufbauend auf die detaillierten Informationen zu den gemeinschaftlichen Pensionsplänen mehrerer Arbeitgeber, die BAE Systems seit dem 31. Dezember 2006 begonnen hat bereitzustellen, ist EADS in der Lage, ihren Anteil an den Plänen, z.B. den Anteil am Planvermögen, die leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen (DBO) und die Pensionsaufwendungen, angemessen und verlässlich zu schätzen. Diese Informationen ermöglichen es EADS, Schlüsselgrößen für jeden Plan abzuleiten um für die Bilanzierung einen angemessenen Anteil am Planvermögen, den leistungsorientierten Verpflichtungen („DBO“) und den Pensionsaufwendungen für ihre Beteiligungen in Großbritannien zum 31. Dezember 2007 und zum 31. Dezember 2006 zu ermitteln. Dabei werden sowohl die Begrenzung der Beiträge als auch die von BAE Systems mit den Treuhändern vereinbarten zukünftigen Sonderzuführungen berücksichtigt. Daher bilanziert EADS ihre Beteiligung an den leistungsorientierten Versorgungsplänen von BAE Systems in Großbritannien als leistungsorientierte Versorgungspläne gemäß IAS 19.

Im Vergleich zu 2006 ist der Anteil von Airbus am wichtigsten Versorgungsplan in 2007 zurückgegangen, was auf einem relativen Rückgang der aktiven Mitarbeiter beruht. Die Auswirkung dieser Veränderung spiegelt sich in den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten der Periode wider.

Zur Feststellung der Höhe der Pensionsverpflichtungen des Konzerns werden regelmäßig versicherungsmathematische Gutachten eingeholt. Versicherungsmathematische Annahmen betreffen hierbei die Veränderungen der Löhne und Gehälter, das Renteneintrittsalter sowie langfristige Zinssätze. Es werden sämtliche Aufwendungen erfasst, die zur Erfüllung der Verpflichtungen notwendig sind.

Zur Ermittlung der versicherungsmathematischen Werte der Pensionspläne werden die folgenden gewichteten durchschnittlichen Annahmen verwendet:

 

Euroraum

EADS UK

BAE Systems UK

 

31. Dezember

31. Dezember

31. Dezember

Annahmen in %

2007

2006

2005

2007

2006

2005

2007

2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abzinsungsfaktor

5,25-5,35

4,5

4,0

5,8

5,1

4,7

5,8

5,2

Langfristige Gehaltssteigerungen

3,0

3,0

3,0

4,2

3,8

3,7

4,3

4,0

Inflationsrate

1,9-2,0

1,9-2,0

1,75-2,0

3,1

2,8

2,7

3,3

3,0

Erwartete Erträge aus dem Planvermögen

7,0

6,5

6,5

5,8

5,8

5,8

7,0

7,0

Der als Rückstellung gebuchte Betrag lässt sich wie folgt überleiten:

(1)

Der Gesamtbetrag berücksichtigt die Veränderung des Prozentsatzes bei der Quotenkonsolidierung von MBDA von 50% in 2006/2005 auf 37,5% in 2007, und in 2006 den Anteil von EADS am Pensionsplan von BAE Systems.

Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung (Defined Benefit Obligation)

(in Mio. €)

2007

2006

2005

 

 

 

 

Leistungsorientierte Verpflichtung zu Beginn des Jahres

9.584

5.927

5.198

Dienstzeitaufwand: Barwert der im Jahr erworbenen Ansprüche

213

162

153

Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtung

429

230

252

Rückwirkende Planänderungen durch Änderung der Versorgungszusagen

22

2

8

Versicherungsmathematische (Gewinne) Verluste

(729)

(185)

517

Käufe, Plankürzungen und sonstige Änderungen

(42)

(15)

2

Pensionszahlungen

(383)

(228)

(208)

Währungsumrechnungsdifferenzen

(298)

(5)

5

Änderungen im Konsolidierungskreis(1)

(223)

3.696

0

Leistungsorientierte Verpflichtung am Ende des Jahres

8.573

9.584

5.927

Aufgrund der BAE Systems Pensionspläne, stieg der Dienstzeitaufwand um € 61 Mio. und die Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen um € 168 Mio. an. Die auf Pensionspläne von BAE Systems UK bezogenen versicherungsmathematischen Gewinne betragen € (426) Mio. und Währungsumrechnungsdifferenzen € (274) Mio.

(1)

Der Gesamtbetrag berücksichtigt die Veränderung des Prozentsatzes bei der Quotenkonsolidierung von MBDA von 50% in 2006/2005 auf 37,5% in 2007, und in 2006 den Anteil von EADS am Pensionsplan von BAE Systems.

Veränderung des Planvermögens

(in Mio. €)

2007

2006

2005

 

 

 

 

Planvermögen zum beizulegenden Zeitwert zu Beginn des Jahres

3.833

799

658

Tatsächliche Erträge aus dem Planvermögen

119

84

82

Beiträge

683

212

111

Käufe und sonstige Änderungen

18

6

5

Pensionszahlungen

(223)

(72)

(60)

Währungsumrechnungsdifferenzen

(242)

5

3

Änderungen im Konsolidierungskreis(1)

(157)

2.799

0

Planvermögen zum beizulegenden Zeitwert am Ende des Jahres

4.031

3.833

799

In 2007 beinhalteten die tatsächlichen Erträge aus Planvermögen in Höhe von € 119 Mio. unter anderem € 42 Mio., welche die BAE Systems UK Pensionspläne betreffen. Dieser tatsächliche Ertrag beinhaltet zusätzlich versicherungsmathematische Verluste aus Planvermögen aufgrund der Verminderung des Anteils von EADS an den BAE Systems UK Pensionsplänen. Des Weiteren resultieren € (223) Mio. Währungsumrechnungsdifferenzen und € (122) Mio. gezahlte Leistungen aus den BAE Systems UK Pensionsplänen.

In 2007 wurde von EADS ein Contractual Trust Arrangement (CTA) zur Bereitstellung und Generierung von Planvermögen gemäß IAS 19 eingeführt. Am 28. Oktober 2007 stellten einige EADS Gesellschaften insgesamt € 500 Mio. in Geldmitteln und Wertpapieren als anfängliche Finanzierung für das CTA bereit.

Auf Basis von Erfahrungswerten der Vergangenheit erwartet EADS Erträge aus dem Planvermögen von 7,0%.

Im Jahre 2007 sind etwa 51% des Planvermögens in Eigenkapitalinstrumente investiert. Das restliche Planvermögen ist hauptsächlich in Schuldinstrumenten angelegt.

(1)

Unterschiedsbetrag zwischen der leistungsorientierten Verpflichtung und dem Planvermögen am Jahresende.

(in Mio. €)

2007

2006

2005

2004

2003

 

 

 

 

 

 

Finanzierungsstatus(1)

4.542

5.751

5.128

4.540

4.116

Nachzuverrechnende Dienstzeitaufwendungen

(25)

(4)

(4)

(5)

(14)

Pensionsrückstellung

4.517

5.747

5.124

4.535

4.102

Die leistungsorientierte Verpflichtung am Ende des Berichtsjahres stellt den Barwert der erwarteten künftig zu leistenden Zahlungen dar (vor Abzug des Planvermögens), mit denen die Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern für die in der laufenden und in früheren Perioden erbrachten Leistungen beglichen werden. Die Rückstellung umfasst den Finanzierungsstatus abzüglich der nachzuverrechnenden Dienstzeitaufwendungen.

Die Pensionsaufwendungen (netto) sind im Ergebnis vor Finanzierungsaufwendungen und Ertragsteuern enthalten und setzen sich wie folgt zusammen:

(in Mio. €)

2007

2006

2005

 

 

 

 

Dienstzeitaufwand

213

162

153

Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtung

429

230

252

Erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen

(260)

(58)

(42)

Versicherungsmathematische Verluste – netto

0

0

14

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand

3

0

0

Pensionsaufwendungen (netto) des Jahres

385

334

377

Aufgrund der BAE Systems UK Versorgungspläne stieg der Dienstzeitaufwand um € 61 Mio. und die Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtung um € 168 Mio. an. Der erwartete Ertrag aus dem Planvermögen der BAE Systems UK Versorgungspläne beträgt € (189) Mio.

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die (abzüglich latenter Steuern) im Eigenkapital erfasst wurden, beliefen sich auf € (974) Mio. und entwickelten sich wie folgt:

(1)

Beinhaltet in 2007 die Veränderung des Prozentsatzes bei der Quotenkonsolidierung von MBDA von 50% in 2006/2005 auf 37,5% in 2007 (€ 37 Mio.) und in 2006 die zugeordnete Unterdeckung aus den BAE Systems Versorgungsplänen mit Stand zum 31. Dezember 2006 von € 897 Mio.

Direkt im Eigenkapital erfasste versicherungsmathematische Gewinne und Verluste

(in Mio. €)

2007

2006

2005

 

 

 

 

Kumulierter Wert am 1. Januar

(1.808)

(1.118)

(659)

In der Periode erfasst(1)

(608)

(690)

(459)

Kumulierter Wert zum 31. Dezember

(1.200)

(1.808)

(1.118)

Aktive latente Steuer zum 31. Dezember

226

399

423

Direkt im Eigenkapital erfasste versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, netto

(974)

(1.409)

(695)

Der für 2008 erwartete Beitrag zur Finanzierung des CTA beläuft sich auf etwa € 155 Mio. Die Zahlungen in 2008 für die BAE Systems UK Versorgungspläne in 2008 werden in etwa gleicher Höhe wie in 2007 erwartet (€ 74 Mio.). Für die übrigen Pensionspläne ist im Moment keine vernünftige Schätzung möglich.

Die hauptsächlich in Deutschland und Frankreich geleisteten Beträge zur staatlichen Altersvorsorge werden als leistungsorientierte Verpflichtung angesehen. Die Beiträge in 2007 beliefen sich auf € 518 Mio.

c) Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen entwickelten sich während des Jahres wie folgt:

(in Mio. €)

Stand am
1. Januar
2007

Wechsel-
kurs-
differenzen

Anstieg
über den
Zeitablauf

Zu-
gänge

Umglie-
derungen/
Änderungen
im Konsoli-
dierungskreis

Ver-
brauch

Auf-
lösung

Stand am 31. Dez. 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachlaufkosten

1.104

(1)

5

499

89

(292)

(59)

1.345

Flugzeug-
finanzierungsrisiko

1.064

(94)

0

55

0

(49)

(164)

812

Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften

421

(2)

65

2.608

(16)

(467)

(63)

2.546

Personalaufwendungen

410

(2)

3

153

1

(129)

(26)

410

Restrukturierungs-
maßnahmen/
Altersteilzeit

326

(5)

44

679

(19)

(96)

(26)

903

Rechtsstreitigkeiten und Schadensersatzansprüche

238

(18)

0

12

(33)

(18)

(4)

177

Verpflichtungen aus Service- und Wartungsverträgen

211

(1)

8

116

0

(72)

0

262

Gewährleistungen

187

0

0

80

(7)

(46)

(21)

193

Rückbauverpflichtung

80

0

0

8

0

0

0

88

Übrige sonstige Rückstellungen

2.539

(60)

87

233

(990)

(661)

(119)

1.029

Gesamt

6.580

(183)

212

4.443

(975)

(1.830)

(482)

7.765

Die Zugänge zu den Rückstellungen für Nachlaufkosten beziehen sich hauptsächlich auf die Geschäftsbereiche Verteidigung und Sicherheit sowie Eurocopter.

Die Rückstellung für Flugzeugfinanzierungsrisiken deckt in Übereinstimmung mit den Konzern-Richtlinien die Netto-Risikoposition aus der Flugzeugfinanzierung von € 311 Mio. (2006: € 432 Mio.) und die Risiken aus Wertgarantien von € 501 Mio. (2006: € 633 Mio.) von Airbus und ATR (siehe Anmerkung 29 „Haftungsverhältnisse und Eventualschulden“).

Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften bezieht sich hauptsächlich auf das Segment Airbus in Verbindung mit den A400M und A350 Programmen. Die Bemessung der für den A350 gebildeten Rückstellung für belastende Verträge spiegelt die aus dem Programm erwarteten Kosten entsprechend der letzten Überarbeitung der Programmkalkulation und der Auswirkungen der US$ Wechselkursentwicklung wider. Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften für den A400M basiert auf den neu kalkulierten Kosten bis zur Fertigstellung, die die finanzielle Auswirkung des verzögerten Auslieferungsplanes berücksichtigt, so wie er in Q3 2007 angesetzt wurde.

Die Restrukturierungsrückstellungen resultieren im Wesentlichen aus der Gemeinkostenreduzierung im Power8 Programm von Airbus. Dieser Plan wurde den Mitarbeitern in 2007 bekanntgegeben. Die Restrukturierung soll bis 2010 abgeschlossen sein.

Aus den übrigen sonstigen Rückstellungen wurden Teile der Rückstellungen für Ausgleichszahlungen in Zusammenhang mit den A380- und A350-Programmen in die Verbindlichkeiten umgegliedert.