Gemäß Geschäftsordnung gibt der Vergütungs- und Besetzungsausschuss dem Board of Directors Empfehlungen in Bezug auf Ernennungen des Corporate Secretary der EADS, der Mitglieder des Shareholder Committee von Airbus und der Vorsitzenden des Aufsichtsrats (oder eines vergleichbaren Organs) anderer wichtiger Konzerngesellschaften und Geschäftseinheiten sowie die Vergütungsstrategien und langfristigen Vergütungspläne und beschließt die Dienstverträge und sonstigen vertraglichen Angelegenheiten in Bezug auf die Mitglieder des Board of Directors und Executive Committee. Nach Genehmigung durch den Chairman überprüft es auch die Vorschläge des Chief Executive Officer im Hinblick auf die Ernennung von Mitgliedern des Executive Committee und des Chief Executive Officer von Airbus. Die Geschäftsordnung und die Zuständigkeitsbereiche des Vergütungs- und Besetzungsausschusses wurden in der Remuneration and Nomination Charter detaillierter niedergelegt.
Leitprinzip für die Besetzungen des Konzernmanagements sollte sein, dass der beste Kandidat auf den jeweiligen Posten gesetzt wird („bester Mann für den Job“), während gleichzeitig ein breit gestreutes Gleichgewicht im Hinblick auf die vertretenen Nationalitäten aufrecht erhalten wird, was der Qualität und Kohäsionskraft des Managementteams nicht abträglich sein dürfte. Die Umsetzung dieser Grundsätze sollte keine Beschränkungen bezüglich der Vielfalt der im Executive Managementteam der EADS vertretenen Nationalitäten schaffen.
2007 wurde der Vergütungs- und Besetzungsausschuss:
- bis zum 4. Mai 2007 von Manfred Bischoff und Arnaud Lagardère geleitet, weitere Mitglieder waren Thomas Enders, Louis Gallois und Rüdiger Grube;
- bis zum 22. Oktober 2007 von Rüdiger Grube und Arnaud Lagardère geleitet, weitere Mitglieder waren Thomas Enders, Louis Gallois und Bodo Uebber; und
- ab dem 22. Oktober 2007 von Sir John Parker geleitet, weitere Mitglieder sind Rolf Bartke, Dominique D’Hinnin und Hermann-Josef Lamberti.
Der Vergütungs- und Besetzungsausschuss tritt zweimal im Jahr oder, je nach Bedarf, häufiger zusammen. Im Jahr 2007 tagte es siebenmal, bei einer durchschnittlichen Teilnahmequote von 81%. An der Spitze der Empfehlungen, die der Vergütungs- und Besetzungsausschuss dem Board of Directors bei wichtigen Stellenbesetzungen innerhalb des Konzerns gibt, standen die Überprüfung der Vergütungspolitik (einschließlich Pensionspläne), die Gehälter für die neuen Mitglieder des Executive Committee, die Prämienzahlungen für 2006, der langfristige Prämienlohnplan sowie der Belegschaftsaktienplan für 2007/2008 und die Revision der Gehälter der Mitglieder des Executive Committee für 2007.
